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Ein Beispiel: der Hurrikan Gilbert
Den großen tropischen Stürmen werden oft Namen gegeben, so wie das auch bei uns mit Hoch- und Tiefdruckgebieten der Fall ist.
![]() Kein Bild vom Hurrikan Gilbert, aber von Mitch, der ebenfalls Jamaika heimsuchte. Aber Gilbert brachte nicht nur Wind mit sich, er hatte auch Wasser dabei. Sturzbachartige Regenfälle von 250-380mm in wenigen Stunden verursachten Überschwemmungen, zudem peitschte er das Meer zu einer Sturmflut von 6 Metern Höhe. |
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Als Gilbert über die Insel Jamaika und die mexikanische Küste getobt war, ließ er eine ungeheure Verwüstung zurück. 500.000 Menschen waren obdachlos, 100.000 waren aus den Küstenstädten evakuiert worden, 318 Leute waren tot. Der Sachschaden, der entstanden war, ist da noch gar nicht mit bedacht. Über dem Land ging Gilbert allmählich die Energie aus. Einerseits fehlte ihm der Nachschub warmer Luft aus dem Meer, andererseits verlangsamte ihn die Oberflächenreibung mit dem Land. Alle Versuchen, Hurrikane künstlich zu vernichten, indem man sie zum Beispiel vorzeitig zum Regnen bringt, sind bisher vergeblich gewesen. So bleibt weiterhin nur die Vorwarnung, um möglichst viele Leute rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. |