Wirbelsturm

Entstehung der Wirbelstürme

Tropische Wirbelstürme entstehen, wenn sehr große Wassermengen über den warmen Meeren verdunsten, aufsteigen und dann weiter oben in der kühleren Luft wieder zu Wasser werden, also kondensieren.

Entstehung von Wirbelstürmen

Der Wasserdampf steigt auf und kühlt dabei immer mehr ab - im Laufe dieses Prozesses bilden sich immer gewaltigere Gewitterwolken. Durch den sogenannten Coriolis-Effekt, der durch die ständige Drehung der Erde hervor gerufen wird, schrauben sich die Wolken spiralförmig in den Himmel.

Entstehung von Wirbelstürmen

Windhose

Ein Windwirbel reisst Staub mit in die Luft - der harmlosere kleine Bruder der großen Stürme

Grundvoraussetzung für diesen Effekt sind die warmen Ozeane, denen durch die Verdunstung ihre Wärmeenergie entzogen wird. Nur bei einem sehr hohen sommerlichen Sonnenstand kann sich das Wasser genug aufheizen, um einen Wirbelsturm zu bilden, und das kann auch nur in bestimmten Regionen der Welt passieren - die Nordsee wäre zum Beispiel einfach immer viel zu kalt für diesen Effekt.

Auch nahe am Äquator gibt es keine tropischen Wirbelstürme. Hier wäre es zwar warm genug, aber der Coriolis-Effekt ist zu gering, um eine Wolkenspirale zu bilden.