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Aufbau der WirbelstürmeDie tropischen Ozeane, über denen die Hurrikane entstehen, müssen mindestens 27 Grad warm sein. Die über dem Wasser erwärmte Luft steigt spiralförmig auf. Um ein windstilles und wolkenfreies Zentrum, das auch das Auge des Hurrikanes gegannt wird, wirbeln bei einem ausgewachsenen Sturm riesige Cumuluswolken herum, die von Blitzen durchzuckt sind und aus denen heftige, wolkenbruchartige Regenfälle niederprasseln. Das Auge des Hurrikanes kann 30-40km breit sein, eine scheinbare Oase des Friedens mit blauem Himmel und kaum einem Lüftchen. Doch wenn sich der Hurrikane weiter bewegt, holen einen die heftigen Orkane ein. Dabei gilt als Faustregel, dass je enger das Auge ist und je größer der Luftdruckunterschied zwischen ihm und der Umgebung, desto extremer sind die Windstärken, die dann plötzlich über das Land hereinbrechen. Diese können sehr unterschiedlich sein. |
![]() Ein Boot wurde von dem Hurrikan Hugo 1989 Hunderte von Metern weit an Land geschleudert |
Meteorologen benutzen eine Skala, auf der sie das Zerstörungspotential eines Hurrikanes angeben: 1 bedeutet dabei, dass der Sturm minimal ist, 5 steht für katastrophal. Ganz konkret bedeutet das, dass ein Sturm der Stufe 5 Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h hat und die Höhe der Meereswellen an betroffenen Küsten 5,5m über dem Normalstand sind! Ein solcher Hurrikan hinterläßt gewaltige Schäden, vernichtet ganze Siedlungen und fordert zahlreiche Leben. Zum Glück fallen weniger als 1% aller tropischen Wirbelstürme in dieser Kategorie. Es ist sehr schwierig, vorher zu sagen, wie stark ein solcher Sturm sein wird. Zwar werden seit den 70er Jahren die betroffenen Gebiete mit Satelliten überwacht, doch auch wenn man schon recht frühzeitig sieht, dass sich ein Hurrikane zusammen braut, ist es schwer, alle Bewohner der bedrohten Orte rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. |
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