Wirbelsturm

Tropische Wirbelstürme

Als ein Wirbelsturm werden nur solche tropischen Stürme bezeichnet, die eine Windgeschwindigkeit von wenigstens 120 km/h erreichen. Auch wenn ihnen dies gemeinsam ist, so werden sie doch unterschiedlich benannt, und zwar je nach der Region, in der sie ihr Unwesen treiben.

Hurrikan Lilly

Eine Satellitenaufnahme des Hurrikans Lilly

Im atlantischen und östlichen pazifischen Ozeanbereich werden sie Hurrikane genannt, im westlichen Pazifik heißen sie Taifune. Auf den Phillipinen spricht man bei einem solchen schrecklichen Sturm von einem Baguios und an den Küsten des Indischen Ozeans sind sie als Zyklone bekannt.

Hurrikan

Von einem Hurrikan gepeitschte Palmen

Die meisten von uns haben diese Namen schon in Fernsehberichten oder in Geschichten gehört - allerdings nie in den nördlichen und gemäßigten Regionen.

Das kommt daher, dass diese gigantischen Wirbelstürme nur in tropischen Gebieten entstehen können und auch dort nur über dem Wasser. Manchmal bekommen wir in Westeuropa noch die Ausläufer von großen Hurrikanen mit, die aus der Karibik über das Meer gekommen sind. Wenn sie uns erreichen, haben sie aber bereits den größten Teil ihrer vernichtenden Energie verloren.